Home > Blogartikel > Kontaktverwaltung > Eine Million Gründe, warum Sie NIE kostenlose Kontaktverwaltungslösungen verwenden sollten
Share on share on Facebook share on Twitter share on Facebook share by email

Ein Millionen Gmail-Kontoinhaber sind einer Meinung: Wer ein kostenloses Konto nutzt, muss damit rechnen, dass es auch von anderen genutzt wird. Kürzlich wurden bei einem einzigartigen Phishing-Betrug 1.000.000 Gmail-Konten und Kontaktlisten gehackt. Die Benutzer wurden verleitet, ein freigegebenes Drive-Dokument zu öffnen, das als vertrauenswürdige Quelle getarnt war.

Nachdem das betreffende Dokument geöffnet worden war, erhielten die Hacker Zugang sowohl zu diesem Dokument als auch zu den Kontakten ihrer Opfer und sendeten damit E-Mails an alle Kontakte in der Liste. Aus wenigen betroffenen Benutzern wurden im Handumdrehen mehr als eine Millionen.

Unmengen personenbezogener Daten gingen verloren. Der Gesamtschaden konnte noch nicht festgestellt werden. Die Lehre daraus: kostenlos ist nicht immer besser. Verwalten Sie Ihre Kontaktinformationen mit einem sicheren (und in den meisten Fällen kostenpflichtigen) Service. Unternehmen bevorzugen als Lösung Microsoft Exchange oder Office 365.

 

Gibt es eine bessere Lösung?

Microsoft stellt derzeit mit einer Reihe von Maßnahmen sicher, dass jede einzelne E-Mail und Anhänge, die zwischen den Benutzer versandt werden, die höchste Sicherheitsstufe haben. In den letzten Jahren hat sich die Fähigkeit von Microsoft, gefälschte E-Mails und Adressen zu identifizieren, um 500 Prozent verbessert. Mit einer Kombination aus Informationen, leistungsstarken Authentifizierungsüberprüfungen und Reputationsfiltern für Office 365 hat Microsoft den Erfolg von Phishing-Angriffen und anderer Schadsoftware erheblich reduziert. Die neue Untersuchungsfunktion für Anhänge namens Dynamische Zustellung stellt verdächtige Anhänge in den Quarantänebereich und untersucht sie auf Schadsoftware und andere schädliche ausführbare Dateien, damit die Daten der Benutzer sicher sind.

Und die privaten Benutzer?

Wenn Sie als Privatperson, den E-Mail-Dienst nicht bezahlen möchten (warum sollten Sie auch?), können Sie sich mit einer Reihe von Schritten davor schützen, Opfer solcher Angriffe zu werden.

  1. Öffnen Sie Anhänge erst, wenn Sie Folgendes getan haben:
      • Falls Betreff und E-Mail merkwürdig aussehen, STOPP und die E-Mail noch einmal lesen.
      • Gehört die Nachricht tatsächlich zu einer vorherigen Konversation? Oder täuscht sie es nur vor?
      • Vorsicht, selbst wenn Sie den Absender kennen sollten, kann es ein Betrüger sein.
      • Überprüfen Sie alle Links oder Anhänge mehrmals und achten Sie auf das kleinste merkwürdige Anzeichen oder Durcheinander.
      • Helfen Sie Ihren Kollegen und Freunden. Erstellen Sie Nachrichten mit einem aussagekräftigen und eindeutigen Betreff.
  1. Nehmen Sie jeden Hyperlink KRITISCH unter die Lupe.
  2. Das gilt auch für Bilder, die oft ebenfalls verlinkt sind.
  3. Falls Sie das Gefühl haben, dass Ihr Konto gehackt wurde, ist das durchaus möglich. Bitten Sie andere um Hilfe.
  4. Wenn Sie aufgefordert werden, sich anzumelden, ist das sehr kritisch und es soll ein Warnzeichen für Sie sein. Stoppen Sie und werfen Sie Ihren Computer aus dem Fenster.

 

Mehr Storys vom technischen Support